Wie werden Tourismusunternehmen künftig gefunden, wenn Gäste nicht mehr primär Google nutzen, sondern ChatGPT, Google AI oder andere KI-Systeme direkt nach Empfehlungen fragen?
Genau über diese Frage durften wir Anfang Mai gemeinsam mit Digitourism ein Webinar für Walliser Agenturen und Unternehmen der Tourismusbranche halten. Als Teil der Expertengruppe von Digitourism begleiten wir Unternehmen dabei, Sichtbarkeit im Zeitalter generativer KI neu zu denken.
Dabei wurde schnell klar: GEO ist längst kein Zukunftsthema mehr.
>> Hier finden Sie das Webinar auf Youtube
Noch vor wenigen Jahren bestand die digitale Customer Journey meist aus demselben Ablauf:
Google öffnen → Suchbegriff eingeben → mehrere Webseiten vergleichen → Entscheidung treffen.
Heute sieht das zunehmend anders aus.
Menschen fragen ChatGPT nach Hotel-Empfehlungen. Sie lassen sich von AI-Systemen Restaurants, Aktivitäten oder Produkte vorschlagen. Die Entscheidung passiert dadurch oft bereits vor dem ersten Website-Besuch.
Das Spannende daran: Die KI liefert nicht mehr zehn blaue Links, sondern eine konkrete Auswahl oder direkt eine Antwort.
Für Unternehmen bedeutet das eine fundamentale Veränderung der Sichtbarkeit.
„Wir hatten diese Woche einen Kunden im Laden, der meinte, er sei nur wegen KI zu uns gekommen. Er habe ChatGPT gefragt, was man in Zermatt nicht verpassen dürfe. Die Antwort war: das Bergführerbrot der Bäckerei Fuchs. Genau deshalb stand er bei uns im Geschäft.“ - Bäckerei Fuchs Zermatt
Im Webinar erzählten wir die Geschichte eines Kunden der Bäckerei Fuchs in Zermatt.
Der Kunde betrat den Laden und meinte, er sei „nur wegen KI“ gekommen. Er habe ChatGPT gefragt, was man in Zermatt unbedingt probieren müsse. Die Antwort: das Bergführerbrot der Bäckerei Fuchs.
Dieses Beispiel zeigt sehr gut, was aktuell passiert:
Die KI wird zunehmend zum neuen Interface zwischen Unternehmen und Kunde.
Und genau deshalb wird die Frage immer wichtiger:
Warum empfiehlt eine KI gewisse Unternehmen – und andere nicht?
Genau hier kommt GEO ins Spiel.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Vereinfacht gesagt geht es darum, Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Systeme sie:
Das verändert die Rolle der Website fundamental.
Früher war die Website primär Ziel der Nutzerreise. Heute wird sie zunehmend zur Datenquelle für AI-Systeme.
Oder anders gesagt:
Webseiten werden nicht mehr nur für Menschen geschrieben, sondern auch für Maschinen.

Natürlich bleibt Google weiterhin enorm wichtig. Doch die Suche verteilt sich immer stärker auf verschiedene Plattformen und Systeme:
Gleichzeitig nimmt die Anzahl sogenannter Zero-Click-Suchen massiv zu. Nutzer erhalten Antworten direkt in der Oberfläche, ohne jemals eine Website zu besuchen.
Für Unternehmen hat das grosse Konsequenzen:
Wer in AI-Systemen nicht vorkommt, wird in vielen Entscheidungen gar nicht mehr berücksichtigt.
Im Webinar diskutierten wir unter anderem, welche Faktoren aktuell besonders relevant sind.
Dabei zeigt sich immer deutlicher:
Denn AI-Systeme lesen Webseiten nicht wie Menschen. Sie interpretieren Informationen, ziehen Inhalte aus unterschiedlichen Quellen zusammen und erstellen daraus eigene Antworten.
Dadurch entstehen neue Herausforderungen:
Viele dieser Probleme bleiben lange unbemerkt.

Ein wichtiger Punkt aus dem Webinar:
GEO funktioniert nicht über einzelne Hacks oder kurzfristige Tricks.
Es geht vielmehr um ein Zusammenspiel aus:
Die Systeme verändern sich laufend. Deshalb wird GEO – ähnlich wie SEO – zu einem langfristigen Prozess.
AB3 ist offizieller Partner von Digitourism. Als Walliser Tourismusunternehmen profitierst du beim Einstieg in die Welt der KI-Sichtbarkeit.
Im Rahmen des Programms KI Activ profitieren touristische Betriebe im Wallis von einem kostenlosen GEO Audit.
Damit erhältst du:

Die entscheidende Frage für Unternehmen lautet deshalb künftig nicht mehr:
Wie bringen wir Menschen auf unsere Website?
Sondern:
Wie werden unsere Informationen, Produkte und Services von Menschen und AI-Systemen korrekt verstanden, vertraut und ausgewählt?
Genau dort beginnt GEO.